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Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger
für Wirtschaft, hat ein Werk verfaßt, in dem er über die Folgen der
weltweiten ökonomischen Vernetzung, der Konzentration von Konzernen und der
Verelendung von Volkswirtschaften (s. Argentinien und Brasilien) episch
referiert. Das Aufdecken von Mißständen ist das eine, die Initiierung von
Gegenmitteln das andere. Hier enden gewissermaßen die Kapitel. Schade. Es wäre
nützlich gewesen zu erfahren, welche Wirtschaftspolitker welche
Wirtschaftspolitik wie und wann und mit welchem Resultat bei welcher falschen
Weichenstellung betrieben haben und welches die Wirkung welcher Ursache war. Das
rechtfertigte dann, das Buch zur Hand zu nehmen und sich bilden zu lassen. So
aber ist es nur Lektüre, die man frustriert zur Seite legt oder als Geschenk
entsorgt.
SIEDLER, 2006, ISBN
3-88680-753-3, 19,90 Euro
Der
Verlag: www.randomhouse.de
München
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