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Wochen- und
Weltende
Wochenende
kurze Verlängerung
der Belichtungs-
zeit
lose Verdichtung
noch viel zu weit
keine Wende
dafür vier Wände
keine Veränderung
Bestandsaufnahme dessen
was verbleibt
und was vergessen
im Visier:
all die Anfänge
die alles bedeuteten
mit jedem Male
die später geleugneten
alle so wichtig
- und nur das war richtig -
das immerhin noch merken wir
und was wir sonst noch sehen
sind Fanale
nicht unangenehm
immer kleiner, immer banaler
alles scheint so unbesehn
herrlich verstummt
der Redramatisierung widerstanden
abgestanden?
ausgestanden, endlich!
alles untragisch endlich
abgelaufen und abgefahren
und jetzt leider, leider
auferstanden
all das Erhabene, das man erkor
die Gelübte, die man schwor
mit unwiederholbarer Wucht
und wert
zum grossen Spielabbruch
oder aber, hört, hört
das Ziel aller Epen zu sein
Sterne, die man hatte
Tatsächlich rein und fein
zarte Bonbons auf Watte
Das alte Licht es spielt verrückt
verkannt, verlegen
und gebückt
einst überlegen
majestätisch
geodätisch
und verwegen.
Und was man nun auch
vor sich einblendet
aufgebraucht
gebraucht und zurückgegeben
von uns selbst, aus einem anderen
Leben.
auf der Strasse kein Glück
einen Song im Ohr
der erratisch tickt
Erinnerung schändet
ein zuckender Rest,
dressierte Reflexe
ohne Kontexte
die heroischen von früher
als wir alles vermochten
hilflos ironisiert
gedreht und gewendet
lobotomisch zitiert,
und doch unangefochten
einzige Führer
man nickt
der Kindheit entledigt
die Jugend falsch erraten
dann auch dies Missverständnis
noch verraten
unterdessen schwer erziehbar und
missraten
steht man nun da als alternder
Thor
sein eigenes Gefängnis
durchs Gitter
erkennend noch, was man verlor
weder tragisch noch bitter
während an allem andern es
gebricht
weit und breit kein Attraktor
kein Motor in mehr Sicht
in dieser Persönlichkeit
die irgendwie noch immer nicht
gänzlich entkroch
dem Gerüst gesammelter Komplexe
zum Aplomb ist’s nicht mehr weit
es fehlt nur noch
unerschütterliche Spiessigkeit.
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