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Daß gelungene,
bedeutungssynchrone Übersetzungen fundamental von der Ausbildung des
Übersetzenden abhängig sind, entspringt keiner neuen Erkenntnis. Der Autor setzt
dies voraus und referiert in lesbarer und eingängiger Sprache über
Übersetzungsäquivalenz und -treue. Er geht insofern der Frage nach (und
beantwortet sie auch), inwieweit eine modalpartikelarme Sprache in eine
partikelreiche übersetzt werden kann, ohne beispielsweise die Intentionen des
Verfassers ungebührlich anzutasten. Was er damit meint - vice versa genommen -
ergibt sich, wenn dem Leser einmal der Hebbelsche Sprachduktus in Form einer ins
angelsächsische Englisch übertragenen Ausgabe in die Hände geriet. Spätestens
dann weiß er, wovon der Autor spricht und weshalb er so und nicht anders
argumentiert. Sehr zu empfehlendes Werk; der Preis ist aufgrund der eher
geringen Auflagenhöhe durchaus gerechtfertigt.
NARR, 2000, ISBN 3-8233-409-05,
39,90 Euro (brosch.)
Der Verlag: www.narr.de
in Tübingen
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