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Wichtige Fachverbände für Ihre Information zum Thema Linguistik:

Gesellschaft f. Angewandte Linguistik e.V.  www.gal.ev.de                        

Institut für deutsche Sprache und Linguistik  www2.hu-berlin.de/linguistik       

Wilhelm von Humboldt Gesellschaft e.V.  www.wvh-gesellschaft.org         

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►Zur Titelei: Das kulturlos schnelle Vergessen im Markt fördern wir nicht, weshalb wir auf die Inhalte der hier vorgestellten Werke verweisen und nicht vorrangig auf deren Erscheinungsjahr.

ADAMZIK 'Sprache, Wege zum Verstehen' (UTB)

BRINKER 'Linguistische Textanalyse' (Schmidt)

BURGER 'Mediensprache' (De Gruyter)

FILL 'Das Prinzip Spannung' (Narr)

GADLER 'Praktische Linguistik' (UTB)

GANSEL 'Textlinguistik und Textgrammatik. Eine Einführung.' (Vandenhoeck & Ruprecht)

GEIER
'Orientierung Linguistik' (Rowohlt TB)

HASS 'Literaturwissenschaft und Linguistik von 1960 bis heute.' (Wallstein)

JANSON 'Eine kurze Geschichte der Sprachen' (Spektrum)

KELLER 'Linguistik und Literaturübersetzen' (Narr)

KELLER 'Grammatische Strukturen, Kognitive Prozesse.' (Narr)

KOHRS 'Grundbegriffe der Literatur und Sprache' (Cornelsen Scriptor)

KORTMANN 'Linguistik, Essentials.' (Cornelsen)

KÜRSCHNER 'Taschenbuch der Linguistik' (Schmidt)

LINKE 'Studienbuch Linguistik' (Niemeyer)

MEILBAUER 'Einführung in die germanistische Linguistik' (Metzler)

MÜLLER 'Arbeitsbuch Linguistik' (UTB)

PELZ 'Linguistik' (HoCa)

PIECHOTTA 'Verbales und nonverbales Sprachverhalten in gemischtgeschlechtlicher Konversation' (Ibidem)

PLATEN 'Ökonomie. Zur Produktnamen-Linguistik im europäischen Binnenmarkt.' (Niemeyer)

SCHWARZ 'Einführung in die Kognitive Linguistik' (UTB)

SERGIENKO 'Ironie als kulturspezifisches sprachliches Phänome' (Ibidem)

VOGEL  'Deine Sprache verrät dich. Begriffsanalytische Untersuchungen zu alt- und neupietistischen Predigten.' (Logos Bln.)

VOLMERT 'Grundkurs Sprachwissenschaft' (UTB)

ZIMMER 'Die Wortlupe. Beobachtungen am Deutsch der Gegenwart.' (HoCa)

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ADAMZIK 'Sprache, Wege zum Verstehen.'

Wie funktioniert Sprache? Die Autorin, Lehrstuhlinhaberin in Genf, weist den Weg zum tieferen Verständnis. Nun wird man einwenden können - was Linguisten stets widerfährt -, daß die Überzahl der Menschen ohnehin spricht wie ihnen der Schnabel gewachsen ist und daß alle Versuche, System in ihr Sprachgewirr zu bringen, am Unverständnis ob solcher Bemühungen sowie an Unvermögen und Unwillen scheitern würden. Das ist absolut richtig - gleichwohl kann und darf das Gros nicht Maßstab sein für Lehre und Forschung in der Disziplin Sprachwissenschaft. Die Autorin wendet sich daher auch an jene der Sprache zugeneigten Leser (Studiosi wie Laien), die sich interpretatorisch um Verständnis für Wurzel, Qualität und Aussage von Sprache bemühen. Ihnen wird insofern geholfen, als sie sich mit den Bereichen Semiotik, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Kommunikation und Soziolinguistik auseinandersetzen müssen, um - per aspera ad astra - zum Licht nicht der Erkenntnis, sondern zum Verständnis der Funktion von Sprache, ihrer Grundlage und ihres primären Zieles, nämlich verstanden zu werden, angeleitet werden. Ein in dieser Hinsicht famoses Buch, das man jedem sprachlosen Studenten mit der Aufforderung in die Hand drücken möchte, es erst wieder zu schließen, wenn er sich so auszudrücken vermag, wie er vom Adressaten verstanden werden möchte. Dem interessierten Laien sei darüber hinaus empfohlen, sein Gehör zu schulen, wenn ihn wieder einmal Worthülsen und Leerformeln wie Pfeile umschwirren. Er wird sich dann zur Wehr setzen können, indem er seinen (Wissens-)Schild mit den bekannten 'sechs W' faßt und zum Angriff übergeht. Summa summarum: Ein Buch, daß man in höchsten Tönen loben darf, und zwar ohne Wenn und Aber!

UTB, 2007, ISBN 3-8252-217-25, 18,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.utb.de  in Stuttgart                                                         

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BRINKER 'Linguistische Textanalyse'

Das Werk bietet einen fundierten und in Abschitte gegliederten Überblick über die Funktion einer systemischen Textanalyse:Textbegriff, Textfunktion, Textstruktur sowie die Textsortenanalyse. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf sog. Gebrauchstexten, also nicht solchen von qualitativ literarischer Textualität. Ein auch für am Thema interessierten Laien wertvoller Ratgeber, der die eigene Sprachkompetenz zu steigern imstande ist, wobei man nicht erwarten darf, daß dies leichtfällt. Es bedarf der intensiven Beschäftigung mit Struktur, Merkmalen und Intention von Texten - vergessen wir nicht, daß der Urheber eines Textes eigene Überlegungen zum Inhalt anstellte und nicht darauf reflektierte, wie Text analytisch begleitet wird. Diese Grundüberlegung zu verinnerlichen ist ungemein hilfreich, denn Linguistik stürzt sich mit Wonne auf das Interpretatorische, also jenem Element von Sprache, das Substanz ist und nicht Surrogat von etwas. Eine ausführliche Bibliographie erleichtert die Fortschreibung eigenen Wissensdranges.

ERICH SCHMIDT, 2005, ISBN 3-5030-7948-3, 17,80 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.erich-schmidt-verlag.de  in Berlin                                     

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BURGER 'Mediensprache'

Eine knapp 490 Seiten beanspruchende, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem, was man als Mediensprache-, terminologie- u. nomenklatur bezeichnen mag. Die Virtualität dessen, was Medien aus der realen Welt ins Mediale transponieren hat etwas Lächerliches, hat ein albernes Imponiergehabe an sich. Dies wird leider nicht einmal zwischen den Zeilen dieses Buches deutlich, das sich sowohl komparatistisch als auch semiotisch gibt und wohl Leser ansprechen dürfte, die einer Verwissenschaftlichung des Einfachen den Vorrang einzuräumen gewillt sind. Auf dieser Grundlage mag das Buch zu diesem Preis seine Rechtfertigung finden; auf der Grundlage des Verstehenwollens, weshalb Medien so ungewollt komisch wirken, ist davon abzuraten. Der Leser erführe sonst auf maximal 100 Seiten komprimiert alles Wissenswerte, auch die euphemistische Tendenz, Klarheit und Eindeutigkeit zugunsten einer begriffsvernebelnden Vieldeutigkeit zu ersetzen. Das hat den Vorteil, daß Sophismus und eristische Dialektik dem rhetorisch Begabten zu Füßen liegen und das dumme Volk das Maul aufsperrt vor Begeisterung über die Klugheit des Vortragenden. Quod latet ignotum est: ignoti nulla cupido!

DE GRUYTER, 3. Aufl. 2005, ISBN 3-1101-73-530, 29,95 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.degruyter.de  in Berlin                                                    

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FILL 'Das Prinzip Spannung'

Ein Buch, das sich zum Thema gesetzt hat, die Essentia des Mediums Spannung zu ergründen. Man kann es kurz machen: Thema falsch besetzt, unzureichend ausgelotet und - was gravierend ist - weder die primäre literarische Komponente, nämlich das bis heute als Parameter gültige fünfaktige Drama beachtet noch die eigentliche Aufgabe: dem Leser Spannung als virtuelles Kopf-Geschehen zu verdeutlichen, bewältigt zu haben. Spannung aus Texten zu beziehen, die sich spannend geben, es aber nicht sind, ist eine merkwürdige, ja groteske Idee. Es bleibt hingegen spannend zu erfahren, ob dieses Werk mehr als über die geringe Startauflage hinauskommt.

UTB, 2007, ISBN 3-8252-141-17, 29,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.narr.de  in Tübingen                                                      

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GADLER 'Praktische Linguistik'

Ein sich an Logopäden und Sprachtherapeuten wendendes Werk, das sich der vertiefenden Kenntnis von Struktur und Bedeutungsformen der deutschen Sprache in Hinblick auf deren praktische - also nicht wissenschaftlich-erkenntnistheoretische - Anwendung widmet. Das Gebiet der Semantik erfährt eine besondere Zuwendung dergestalt, als es auch die Phonetik umspannt, da gelebte Sprache auf der Ideenvermittlung, deren semantischem Inhalt und der Wiedergabe bzw. Reproduktion des Gesprochenen basiert. Als Basiskurs zum Grundverständnis der Linguistik ist Gadler sehr zu gegrüßen, für Fortgeschrittene empfiehlt sich das Werk insofern als Nachschlagewerk, als es eine umfassende Bibliographie sowie ein beträchtliches Glossar beinhaltet. Vor dem Hintergrund solchen Anspruches ist das Buch uneingeschränkt empfehlenswert.

UTB, 2006, ISBN 3-8233-600-35, 18,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.utb.de  in Stuttgart                                                         

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GANSEL/JÜRGENS 'Textlinguistik und Textgrammatik. Eine Einführung.'

Studienbuch, das in gut lesbarer Sprache über kommunikativ-kognitive Textbeschreibungsmodelle referiert und einführt in die strukturellen Gegebenheiten der gesprochenen Sprache. Übungsbeispiele an Textsorten befähigen den Lernenden, theoretische Kenntnisse in praxi umzusetzen. Das Werk der sprachwissenschaftlich tätigen Autoren hebt sich von anderen Inhalten insofern ab, als es auf der Grundlage bestehender Textbeschreibungsmodelle neue Ansätze zur realistischen Beschreibung der Grammatik der deutschen Sprache entwickelt und nicht nur theoretisch argumentiert.

Vandenhoeck & Ruprecht, 2007, ISBN 3-5252-654-41, 22,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.v-r.de  in Göttingen                                                    

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GEIER 'Orientierung Linguistik'

Ein gut strukturiertes Einführungs- und Übersichtswerk, geeignet für das Pro und Contra der Aufnahme eines sprachwissenschaftlichen Studiums. Der Autor jedenfalls vermag den Eindruck zu vermitteln, daß Sprache der Wissenschaft bedarf, um angemessen entwickelt und gelehrt zu werden. Das liest sich schlüssig, wirkt nicht aufgesetzt und lädt zur intensiven Beschäftigung mit dem ein, was Linguistik an Methoden und Forschungsfeldern offeriert. Hinweis: Auch das World Wide Web und die Kommunikation innerhalb seiner Grenzen wird angesprochen. Wer hierhin eine Ausuferung sieht, mag Recht haben, doch sollte man andererseits begrüßen, daß die Linguistik sich nicht nur postmodern gibt. Ob sie Sprache im Net heilsam lenken kann, ist allerdings nicht evaluierbar. PISA-Deutsch hat sich bereits unentrinnbar breitgemacht. Das Buch schließt ab mit einem umfangreichem Glossar und einer nützlichen Bibliographie. Eine empfehlenswerte, preiswerte Investition, die womöglich die Strapazen eines falsch gewählten Studienganges erspart. Das Erscheinungsjahr des Buches, 1998, ist für diese Abwägung irrelevant.

ROWOHLT, 1998, ISBN 3-4995-5602-2, 7,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.rowohlt.de  in Reinbek                                                    

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HASS/KÖNIG 'Literaturwissenschaft und Linguistik von 1960 bis heute.'

Kenntnisreiche Analyse des Verhältnisses germanistischer Literaturwissenschaft und Linguistik zur deutschen Literaturwissenschaft in den nachkriegsbedingten Jahren um 1960 und ihrer seinerzeitigen Epistemologie und Theorie. Zwanzig Autoren stellen in diesem vorzüglich verfaßten Kompendium deutsche Zeitgeschichte der Liguistuik mit der von Frankreich, Italien und England in einen vergleichenden Kontext. Eine seltene Gelegenheit, dem Studienfach diese wenig erörterte Seite hinzuzufügen.

WALLSTEIN, 2003, ISBN 3-8922-446-989, 29,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.wallstein-verlag.de  in Göttingen                                      

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JANSON 'Eine kurze Geschichte der Sprachen'

Einen gelungenen Spagat zwischen wissenschaftlichem Anspruch und leicht begreifbarem Inhalt hat zu kreieren der Autor sich vorgesetzt - und liefert dem Leser ein in jeder Hinsicht lesenswertes, praktisch nutzbare Kenntnisse vermittelndes und offenkundig akribisch recherchiertes Werk zum Thema Entstehung und Geschichte der Sprachen dieser Welt. Man könnte es auch die Genealogie von Sprache nennen, doch das umfaßte den Anspruch nicht korrekt, und so soll es beim erwähnten Titel blieben. Was wird geboten: Ein Exkurs in Semantik und Linguistik mit vielen Beispielen aus der Literatur der betreffenden Länder, deren Sprache hier Erwähnung fand. Nun begreift sich die Expansion des Denglisch ebenso wie des Hispoenglisch besser, das leider tief zu beklagende Verschwinden des Lateinischen als Wissenschafts- und Bildungssprache, und es droht eine Invasion des Chinesischen in Sprache und Kultur, sofern - und dies ist durchaus objektiv antizipierbar - China zum Wirtschafts- und somit Sprachmonopolisten in Mandarin oder Kanton wird. Die deutsche, französische und andere europäische Marginalsprachen wie Dänisch, Schwedisch, Niederländisch etc. dürften in 200 Jahren das Schicksal des Lateinischen oder Griechischen erfahren. Monetarismus vs. Kultur, dies ist die vom Autor rücksichtsvoll unausgesprochene, von anderen Sprachwissenschaftlern indes als gegeben angenommene Entwicklung. Dem Leser sei daher die vom Autor initiierte Bedeutungsmacht von Sprache (hier: von der Frühzeit bis heute) als faktisch kurzweilige Geschichte empfohlen, denn sie existiert in solch komprimierter und lesbaren Form und Art der Aufbereitung zur Zeit nicht im Buchmarkt. Prädikat: Besonders empfehlenswert!

SPEKTRUM, 2006, ISBN 3-8274-17-783 , 12,50 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.elsevier.de  in Heidelberg                                                

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KELLER 'Linguistik und Literaturübersetzen.'

Daß gelungene, bedeutungssynchrone Übersetzungen fundamental von der Ausbildung des Übersetzenden abhängig sind, entspringt keiner neuen Erkenntnis. Der Autor setzt dies voraus und referiert in lesbarer und eingängiger Sprache über Übersetzungsäquivalenz und -treue. Er geht insofern der Frage nach (und beantwortet sie auch), inwieweit eine modalpartikelarme Sprache in eine partikelreiche übersetzt werden kann, ohne beispielsweise die Intentionen des Verfassers ungebührlich anzutasten. Was er damit meint - vice versa genommen - ergibt sich, wenn dem Leser einmal der Hebbelsche Sprachduktus in Form einer ins angelsächsische Englisch übertragenen Ausgabe in die Hände geriet. Spätestens dann weiß er, wovon der Autor spricht und weshalb er so und nicht anders argumentiert. Sehr zu empfehlendes Werk; der Preis ist aufgrund der eher geringen Auflagenhöhe durchaus gerechtfertigt.

NARR, 2000, ISBN 3-8233-409-05, 39,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.narr.de  in Tübingen                                                       

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KELLER/LEUNINGER 'Grammatische Strukturen, Kognitive Prozesse.'

Empfehlenswertes Studienbuch, das durch seine konzeptionell-didaktische Aufbereitung aus der Masse vergleichbarer Angebote hervorragt. Es bespricht die Themenkomplexe Morphologie, Syntax, Phonetik, Phonologie, Neuro- u. Psycholinguistik sowie - erwähnenswert - Muster und Grundzüge der Gebärdensprache. Arbeitsaufgaben ergänzen den im allgemeinen straff gegliederten, vielleicht etwas ausführlicher sein sollenden Theorieteil und bieten dem Leser - auch dem autodidaktisch interessierten Laien - am Schluß des Buches den Lösungsteil für die gestellten Aufgaben. Was über die didaktische Versiertheit hinausgehend auffällt ist, daß das Autorenduo Humor besitzt und die eigentlich trockenen Texte damit recht vergnüglich würzt. Recht so - die Wissenschaft von der Sprache verfügt ja über entsprechende Stilmittel, setzt sie aber leider viel zu wenig ein.

NARR, 2004, ISBN 3-8233-6037-X, 24,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.narr.de  in Tübingen                                                       

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KOHRS 'Grundbegriffe der Literatur und Sprache'

Basiswissen vermittelndes, gut gegliedertes und sprachlich der Zielgruppe - Schüler der fünften bis zehnten Klasse - adäquates Lehrbuch, das die Termini verständlich definiert und übersetzt. Interpretationsspielräume sind dennoch gegeben. Ein umfassendes Stichwortverzeichnis erweist sich als hilfreich für den, der Ordnungssysteme zur Orientierung bevorzugt und nicht blind drauflos blättern will. Cornelsen ist bekannt für seine griffigen Lehrmittel. Dieses hier kann einschränkungslos, auch was den aus einer großen Auflage hervorgehenden, moderaten Preis für ein Taschenbuch betrifft, empfohlen werden.

CORNELSEN SCRIPTOR, 2005, ISBN 3-5892-2104-6, 6,95 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.cornelsen,de  in Berlin                                                   

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KORTMANN 'Linguistik, Essentials.'

Umfassender Überblick über die englische Linguistik. Ein Mangel besteht leider darin, daß der Studierende oder interessierte Leser englische Fachliteratur zur Hand haben muß, denn das Werk ist durchgängig in Deutsch verfaßt. Man kann ihm daher nur den Status einer komplementären Arbeit zur englischen Primärliteratur verleihen. Insbesondere fällt negativ auf, daß der Autor keinen Wert auf die englische Entsprechung zu deutschen Fachtermini gelegt hat. Das ist wenig hilfreich, zumal hier häufig nur analoge Bedeutungsinhalte bestehen. Dies zu berücksichtigen sollte beim Kauf des Buches Pflicht sein.

CORNELSEN, 2005, ISBN 3-0603-1044-0, 15,50 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.cornelsen.de  in Berlin                                                    

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KÜRSCHNER 'Taschenbuch der Linguistik'

In Neuauflage vollständig neu bearbeitete Ausgabe des Klassikers. Die Berücksichtigung typographischer Möglichkeiten und Mittel durch den Computer ist hilfreich und erhält wegen der komplexen, gut lesbaren Darstellung hohes Lob. Das Kapitel Basisliteratur zu allen linguistischen Fragestellungen verdient ebenfalls Beachtung, denn es weist auf die vielen elektronischen Ressourcen gezielt hin und erleichtert zum Beispiel die Anlage von Literaturverzeichnissen. Was früher zum Zettelkram gereichte, hat heute seinen Platz auf den diversen Speichermedien gefunden. Ein gute Investition!

SCHMIDT BERLIN, 2007, ISBN 3-5030-6152-5, 14,80 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.erich-schmidt-verlag.de  in Berlin                                     

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LINKE/NUSSBAUMER/PORTMANN/WILLI 'Studienbuch Linguistik'u

Protoyp eines Lehrbuches, das mehr verwirrt als hilft. Extrem lange Zopfsätze (Kant stand Pate?) und wenig stringente Querverweise. Trocken, unübersichtlich und spracharm im Sinne von mangelnder Inspiriertheit. Denn das darf man von Autoren dieses Fachgebietes durchaus verlangen: die Sprachwissenschaft als Medium der Aktivierung von Vielfalt in der Ausdrucksweise gezielt zu nutzen. Hier wurde offenbar kein Wert darauf gelegt. Oder können Wissenschaftler, die die Lehre von der Sprache vertreten, nicht mehr anders? Man darf dies getrost von 80 Prozent aller diesbezüglichen Publikationen annehmen, denn uninspiriert zu sein ist der gerechtfertigte Vorwurf an die Adresse der jeweiligen Autoren. Es stellt einfach ein unentschuldbares Manko dar. So leider auch hier.

NIEMEYER, 2004, ISBN 3-484311215, 19,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.niemeyer.de  in Tübingen                                                

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MEILBAUER/DEMSKE/GEILFUSS-WOLFGANG 'Einführung in die germanistische Linguistik'

Ein elementares, profundes Werk, jedem Studenten der Sprachwissenschaft nur zu empfehlen. Didaktisch hervorragend konzipiert und umfassend auch über Teilgebiete referierend, gliedert sich das Werk in fünf Kapitel über die linguistischen Kerngebiete wie Phonologie, Syntax, Morphologie, Lexikologie und Semantik. Jedem Kapitel ist eine ausführliche Bibliographie sowie Übungsanleitungen angefügt. Eines der besten Studienbegleiter, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Sozusagen ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit verbissener, spröder Fachpublikationen.

METZLER, 2007, ISBN 3-4760-118-512, 19,95 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.vdg-weimar.de  in Kromsdorf                                           

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MÜLLER 'Arbeitsbuch Linguistik'

Ein erwähnenswertes, aus der Fülle der Publikationen herausragendes Werk! Daß die Linguistik ausufert und sich in psycho-liguistische bis neuro-linguistische Sektionen aufteilt (hierbei von originären Disziplinen zu sprechen wäre wohl zu hoch gegriffen), stellen die tradierten Zweige der Sprachwissenschaft vor die Wahl: sich entweder damit zu befassen oder sie als reine Luxusveranstaltung zu deklarieren, die eher einem Studium zum intellektuellen Zeitvertreib ähnelt als der ernsthaften Erforschung inter- und transaktiven Wortaustausches. Der Autor weiß dies und trägt dem Wandel Rechnung. Er plädiert für eine leise, innovative Gangart und gibt anhand zahlreicher Graphiken und Übungsfragen Einblick in seine Überlegungen. Den Studiosi der Fachdisziplin Linguistik ist dies sehr zu empfehlen, damit sie beispielsweise wissen, auf welchen Grundlagen Computerlinguistik beruht und wie Klinische Linguistik 'funktioniert'. Aber, wie gesagt, es ist eine doch recht bedenkliche Zerfaserung des Gesamts dieser Wissenschaft zu verzeichnen, die, das kommt keiner Prophetie gleich, in Zustände der Fragwürdigkeit führen dürften. Wenn Lingustik zu einer Zirkusnummer degeneriert, werden Kriterien aufgeweicht, die den bisherigen Zusammenhalt aufkündigen. Es würden dann Kartoffelschäler-Linguistik, Gabelstablerfahrer-Linguistik und Formel-Eins-Linguistik unweigerlich als Folgeerscheinung aufteten. Will man das? Dem Autor scheint's davor zu gruseln. Gerade deshalb liest sich sein Werk so interessant.

UTB-VERLAG, 2009, ISBN 3-8252-216-95, 28,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.utb.de  in Stuttgart                                                         

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PELZ 'Linguistik'

Eine Autorin mit Witz und Ironie - exakt diese Geisteshaltung ist es, der sich Lingustik als aufklärerische Disziplin per se dem Orientierung suchenden Laien empfiehlt. Der möchte herangeführt werden an diesen Tempel der hehren Gedanken und nicht minder hehren Grundlagen, jenem Zweig der Sprachwissenschaft nämlich, der so bedeutsam ist und dennoch Fragezeichen hervorruft, wenn man seine Innen- und Außenwirkung vergleicht. Der treffende Vergleich hierzu fällt einem stets ein, wenn man an die Szene in My Fair Lady denkt, in der der großspurige Müllmann, der Lady in spes Vater, auftritt und sich so ausdrucksstark-lebendig wie sprachwissenschaftlich mausetot artikuliert, daß es einen schier begeistern muß. Professor Higgins begriff sofort, was hier Innen- und Außendarstellung von Sprache ausmacht und entlohnte ihn entzückt, wie von ihm so anmaßend wie leutselig gefordert. Hier zeigt sich das Dilemma der Linguistik: Das Volk erkennt ihre Bedeutung gar nicht und spricht deshalb, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Die Botschaft kommt dennoch an. Und vor diesem Hintergrund liest sich das Buch der Autorin mit Vergnügen. Sie weiß, wie es um ihre Wissenschaft de facto bestellt ist und daß ihr Aufgeplustertsein zur Unzier gereicht. Das Alltagsleben besteht nun einmal vorwiegend aus (Treppen-)Witzen und derber Ironie. Fein, daß kultusministerielle Hybris für die konzertierte Verflachung und Entstellung der gewachsenen deutschen Sprache qua Schule und Universität hier so wegebnend Sorge trägt. Die Autorin steuert - damals schon prophetisch - gegen. Dank sei ihr dafür. Daß hier wie nebenbei ein nützliches Nachschlagewerk, auch geeignet als Prüfungsvorbereitung und Vertiefung des Erlernten, abfiel, macht es ja gerade aus, es so positiv zu reszensieren. Und daß dies ein Werk aus dem Jahre 1996 betrifft, ist für seine Qualität völlig irrelevant und mindert nicht die Begeisterung.

HOFFMANN & CAMPE, 1996, ISBN 3-4551-0331-6, 14,95 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.hoffmann-und-campe.de  in Hamburg                                  

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PIECHOTTA 'Verbales und nonverbales Sprachverhalten in gemischtgeschlechtlicher Konversation.'u

Zu diesem Werk gibt es wenig zu sagen. Wie sprechen Männer und Frauen miteinander? So wie sie eben sprechen. Die Autorin hat dies anhand der Transkription einer (britischen) Diskussionsrunde analysiert. Schön und gut, wir wissen nachher auch nicht mehr als zuvor. Es gibt eben Dinge, die sollte man einfach auf sich beruhen lassen. Magisterarbeit hin und her - der Gewinn ist für den Leser auf 102 Seiten wie auch coram publico unbedeutend. Der Verlagsname erscheint vor diesem Hintergrund direkt kurios.

IBIDEM-VERLAG, 2001, ISBN 3-8982-109-79, 24,90 Euro (TB)

Der Verlag: www.ibidem-verlag.de  in Stuttgart                                           

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PLATEN 'Ökonomie. Zur Produktnamen-Linguistik im europäischen Binnenmarkt.'u

Eine interessante Studie mit verwirrendem Titel. Absatzchancen für ein Produkt werden an Wortneuschöpfungen gekoppelt und - eben mal so getextet? Daß dem nicht so ist und welche Ideen Programm tatsächlich sind, fächert der Autor auf und kreiert seine absatzmarktlinguistische Novität, nämlich die Sprache der Werbung in die Sprachforschung zu integrieren. Nett gedacht, aber ob sich der Markt um die wissenschaftliche Analyse kümmert? Und ob Linguisten die richtigen 'Macher' in der pervertierten Disziplin Verkaufspsychologie sein werden? Fragen, die der Konsument ganz einfach beantwortet, und zwar nachdem sein Urteil über Preis, Qualität und Nutzbarkeit eines Produktes gefallen ist. Und zwar in akkurat dieser (vom Markt manipulierbaren) Reihenfolge. Hierzu gibt es im übrigen eine großvolumige, populäre Betrachtung von Naomi Klein: No Logo!, die sich zu lesen lohnt. Bei Riemann  bereits 2002 in vierter Auflage erschienen.

NIEMEYER, 1997, ISBN 3-4845-2280-1, ca. 50,00 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.niemeyer.de  in Tübingen                                                

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SCHWARZ 'Einführung in die Kognitive Linguistik'

Mit Basiswissen versorgt, wird sich der Leser der weiterführenden Fachliteratur zuwenden müssen, denn auf rund 240 Seiten ließ ihn die Autorin an ihrer Betrachtung der menschlichen Kognition (cogito ergo sum?) teilhaben, riß dies und jenes für ihn Wichtige an und fächerte es auf. Sprachlich noch gerade akzeptabel, aber eben nicht ausführlich genug, um uneingeschränkt empfohlen werden zu können. Als Rückgriff auf den Status pro ante (1996) für manchen Studiosi eher eine Reminiszenz an die guten Jahre auf dem Campus denn als notwendiges Handwerkzeug. In diesem Sinne: Vergangenes hat auch seinen Reiz im Rückblick. Und sammeln wir nicht alle unter diesem Aspekt manch Bibliophiles?

UTB, 2008, ISBN 3-8252-163-65, 16,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.utb.de  in Stuttgart                                                         

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SERGIENKO 'Ironie als kulturspezifisches sprachliches Phänomen'''

Man lese Moliére und studiere seine literarische Aufbereitung von Ironie. Die Autorin bemüht sich aber leider um Heine und untersucht die konstituierenden Bedingungen der Ironie in seinen Werken. Sie analysiert sie und leitet daraus die Erkenntnis ab, daß Ironiesierung ein textkategorisches Stilmittel ist, dessen 'okkasionelle Bedeutung' in die Phänomenologie der sprachlichen Erscheinungsweise einzugliedern sei. Das ist wohl wahr. Ironisch gefragt: Hat sie auch an den Nutzen für den Leser gedacht, für den dies bereits zur hinreichenden Erkenntnis qua äußerst variantenreicher Alltagserlebnisse geworden ist, und zwar ohne sprachwissenschaftliche Hinterfragung? Man hat da seine Zweifel. Daher: Darf und soll die Wissenschaft von der Sprache eigentlich so ganz und gar zum reinen Selbstzweck ohne praktische Verwertbarkeit werden? Dürfen Magisterarbeiten davon ausgenommen werden? Klare Antwort: Nein!

IBIDEM-VERLAG, 2000, ISBN 3-8982-1022-7, 29,90 Euro (TB)

Der Verlag: www.ibidem-verlag.de  in Stuttgart                                           

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VOGEL 'Deine Sprache verrät dich. Begriffsanalytische Untersuchungen zu alt- und neupietistischen Predigten.'u

Ein theologisches Begriffswörterbuch unter besonderer Berücksichtigung linguistischer Grundlagen. Der Titel ist unglücklich gewählt, denn er impliziert eine eher populärwissenschaftliche Herangehensweise an das Thema. Realiter handelt es sich jedoch um die Darstellung einer rein hermeneutisch orientierten Übersetzungswissenschaft, und zwar in Form eines - gelungenen - Abrisses der Terminologielehre mit der Befassung pietistisch geprägter Predigten. Ein nur wirklich interessierten (Fach-)Lesern zu empfehlendes Werk von 450 Seiten mit höchstem Anspruch ans Publikum.  

LOGOS BERLIN, 2002, ISBN 3-8972-28-459, 40,50 Euro (TB)

Der Verlag: www.logos-verlag.de  in Berlin                                                 

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VOLMERT 'Grundkurs Sprachwissenschaft'

Für Studierende des Lehramtes eine profunde Möglichkeit, den Wissenschatz zu erweitern. Das klingt altmodisch, ist es aber nicht, nur zutreffend und nicht unzureichend-schwammig wie die gängige Neu-Definition 'Sprachkompetenz'. Der Inhalt ist knapp umrissen: Einführung in die Geschichte der deutschen Sprache, einige Zeilen über die Reform der Reform der Reform und deren endgültige Konfusion, sodann etwas über Orthographie (Ortografie), Schriftsprache usw. Das ist hier entbehrlich, denn solches Wissen dürfte vorausgesetzt werden. Die Kapitel Phonetik und Phonologie / Morphologie / Wortbildung / Syntax und Semantik setzen ja gerade solches Basiswissen voraus. Was dringend fehlt ist eine Marginalienleiste für Notizen und ein 12pt-Schriftbild zwecks geringerer Ermüdung des Lesenden, dann ergäbe das kleine UTB-Format auch einen praktischen Nutzen über das in diesem Buch noch akzeptabel komprimierte Wissen hinaus.

UTB, 5. erg. u. erw. Aufl. 2005, ISBN 3-8252-1879-1, 14,90 Euro (brosch.)

Der Verlag: www.utb.de  in Stuttgart                                                         

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ZIMMER 'Die Wortlupe. Beobachtungen am Deutsch der Gegenwart.'

Ein 'Buch', das unter diesem Rubrum nur zur Abschreckung erwähnt wird - kurz und knapp, wie Dieter Zimmer, der altgediente Redakteur der Zeit, es lieben würde: 222 entbehrliche Seiten und diese zu einem indiskutablen Preis. Eine TB-Ausgabe für 6,95 Euro hätte es auch getan, erbrächte jedoch nicht den Profit, der hier völlig unmaskiert angestrebt wird. Aus Wochenkolumnen werden solche 'Bücher' generiert und kauen wider, was andere schon besser und pointierter sagten, wenn nicht gar der kluge Leser dies alles selbst weiß, weil der mit seiner Muttersprache souverän umzugehen versteht. Wer ernsthaft an linguistisch-feinsprachlichen Themen interessiert ist und wen Sprachverunreinigungen durch Politiker, Journalisten und Verbandsfunktionäre anöden, lese Adamzik und genese vom Entbehrlichen oder vom irrtümlich Gekauften oder Verschenkten oder Geschenktbekommenen!

HoCa, 2006, 3-4550-9531-3, 14,95 Euro (geb.)

Der Verlag: www.hoca.www in Hamburg                                                    

                                                      

Materialien - 1908-1979 - zum Themenkomplex Linguistik.

 

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Althaus: Lexikon der Germanistischen Linguistik. Niemeyer, Tübingen 1973.

Arnold: Grundzüge der Literatur- und Sprachwissenschaft. DTV, München 1974.

Bauman: Linguistik für den Verbraucher. Materialien zur anwendbaren Sprachwissenschaft. List, München 1974.

Bausch: Sprachlehrforschung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1974.

Bense: Die Beurteilung linguistischer Theorien. Narr, Tübingen 1978.

Bünting: Einführung in die Linguistik. Athenäum, Kronberg 1978.

Chomsky: Cartesianische Linguistik - Ein Kapitel in der Geschichte des Rationalismus.Niemeyer, Tübingen 1971.

Dittmar: Literaturwissenschaft u. Soziolinguistik. Athenäum, FFM 1972.

Eichler: Einführung in die theoretische Linguistik auf fachdidaktischer Grundlage. Schroedel, Hannover,1972.

Fleischer: Strukturelle Untersuchungen zur Geschichte des Neuhochdeutschen. Akad.-Vlg., Berlin 1966.

Gerhardt: Linguistik u. Sprachphilosophie. List, München 1974.

Gipper: Gibt es ein sprachliches Relativitätsprinzip? Untersuchungen zur Sapir-Whorf-Hypothese. S. Fischer, FFM 1972.

Gunzenhäuser: Statistik, Semiotik, Informationsästhetik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975.

Gunzenhäuser: Statistik, Textanalyse, ästhetische Wertung. Athenäum, Frankfurt 1971.

Hartmann: Zur Lage der Linguistik in der BRD. Athenäum, FFM 1972.

Heupel: Taschenwörterbuch der Linguistik. List, München 1973.

Imhasly: Konzepte der Linguistik. Athenaion, Wiesbaden 1979.

Klein: Textlinguistik. Athenäum, Frankfurt 1972.

Koch: Perspektiven der Linguistik. Kröner, Stuttgart 1973.

Kreuzer: Interpretation - Theorie und reflektierte Praxis. Athenäum, Frankfurt 1974.

Linde: Onomatik. Sprachliche Untersuchungen über Wortbildung und Wortbedeutung. Beyer, Langensalza 1908.

Lyons: Einführung in die moderne Linguistik. Beck, München 1972.

Mackensen: Deutsche Etymologie. Ein Leitfaden durch die Geschichte des deutschen Wortes. Schünemann, Bremen 1962.

Minnis: Perspektiven der Linguistik . Die Sprache im Kontext der Linguistik ind ihrer Nachbardisziplinen. List, München 1974.

Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. Niemeyer, Tübingen 1969.

Pelz: Linguistik für Anfänger. HoCa, Hamburg 1979.

Rothschild: Strukturale Literaturwissenschaft und Linguistik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975.

Schaefer: Pragmatik und Didaktik der Literatur. Athenäum, Frankfurt 1973.

Schnelle: Methoden der Sprachwissenschaft. Oldenbourg, München 1968.

Weinrich: Linguistik der Lüge. Kann Sprache die Gedanken verbergen? Schneider, Heidelberg 1966.

Welte: Moderne Linguistik.Terminologie u. Bibliographie. Huber, München, 1974.

Zarnikow: Einführung in die Linguistik. Diesterweg, Frankfurt 1978.

                                                      

Redaktion u. Rezensionen:           J. Michael Baerwald   © 

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