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Spy, Baby, spy!
Es war einmal
in der Geschichte der Deutschen, als sich Warte in den Blöcken einnisteten. In
Wohnblöcken. Später, im Reich der Wartburger, übernahmen diese Rolle Ehefrauen
und Ehemänner. Nicht in den Wohnblöcken, sondern in den Wohnzimmern und, noch
effektiver, den Schlafzimmern. Das unverzichtbare Handwerkszeug dieser Wohn- und
Schlazimmerwarte war die sogenannte X-Ray-Brille, kooperativ von CIA und KGB
entwickelt, die es ihr/ihm ermöglichte, bis auf die Haut und sogar unter die
Hirnknochen des Ehepartners zu spähen.
Ehefrauen
bzw. Ehemänner sind heute out, weil zu leicht als Erwachsene mit jenen unstyled
Spy-Brillen erkenn- und damit auch enttarnbar.
In der
Tarnkappenwelt des Harry Potter hingegen können die staatserhaltenden Aufgaben
der einstigen Blockwarte und Wartburger beinahe risikolos von Spying Robertleins
wahrgenommen werden.
Die Kindlein
erregen keinen Argwohn, wenn sie nach Herzenslust einkaufen gehen, da sie
erstens über genügend eigene Kohle verfügen und zweitens durchaus kritische
Konsumenten sind. Keine Bange also, ihr suspekten Schmuddelhändler, wenn mal
eines fragt, ob es in diesem Video oder jener CD auch richtig zur Sache geht.
Ist ja auch nur eine Testreihe für übergeordnete zukünftige Einsätze. Dann läßt
man euch wieder in Ruhe.
Und die
spying girls and boy? Wie hat man sie im Griff? Wie macht macht aus ihnen
systemtaugliche Späher, später, im richtigen Leben? Ganz einfach: Man braucht
sie nur von der Leyen nehmen und an die lange Leine legen. Bis dahin hat man
sicherlich auch ein modisches Design für X-Ray-Glasses entwickelt.
Spy, baby, spy, up, up in the sky!
Verantwortlich (c) für Text und
Inhalt: Wilhelm Weglehner, Thalmässing.
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